Waldgemeinschaften, beziehungsweise das Zusammenleben von Baumgruppen, haben sehr viel Ähnlichkeit mit dem Zusammenleben von Menschen. Dahinter steckt auch eine gewisse philosophische Betrachtungsweise.
Bei einer eineinhalbstündigen Führung im ältesten bayerischen Naturschutzgebiet wird an praktischen Beispielen erklärt wie der Wald mit der Zeit von Monokultur auf Mischwald umgebaut wird und der ökologische Gedanke im Wald und auch in den Köpfen der Waldbesitzer wieder Einzug hält.
Des weiteren wird erklärt mit welchen unterschiedlichen Methoden sich die Bäume im Laufe der Evolution genetisch angepasst haben, um sich gegen ihre natürlichen Feinde, wie Insekten und Pilze, oder auch z.B. vor zu starker Sonneneinstrahlung, schützen. Bei der Wanderung durch dieses einmalige Seengebiet wird auch die Entstehung des Chiemsees und der angrenzenden Seenplatte, die sich erst nach dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren zu ihrer heutigen Oberfläche geformt haben, erklärt.
Die Exkursion wird begleitet von Hans Fritz, Land- und Forstwirt. Er ist seit 1981 Biobauer und hat in seinem eigenen Wald bereits vor 40 Jahren mit den ökologischen Massnahmen der Naturverjüngung, der natürlichen Walderneuerung, wie es der Wald für Millionen von Jahren bereits ohne Menschen konnte, begonnen.
Termine 2011: noch nicht bekannt -
jeweils um 10.00 Uhr
Treffpunkt: Kultur- und Essbahnhof (ehemaliger Bahnhof Rimsting), Bahnhofstr. 81 in Rimsting
Teilnehmerzahl: mind. 8 Personen
Die Veranstaltung wird nur bei Erreichen des Mindesteilnehmerzahl und bei jeder Witterung durchgeführt.
Anmeldung in der Tourist-Information Rimsting, Tel. 08051/6876-21 bis 12.00 Uhr des Vortages. Unkostenbeitrag 2 Euro p.P.
Bitte beachten: Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung wird vom Veranstalter ausgeschlossen.